Psychotherapie Schofer

Gruppentherapie

Soziales Kompetenztraining für Kinder und Jugendliche unabhängig von der zugrundliegenden Problematik oder Diagnose

Ich biete ein Soziales Kompetenztraining an, welches in der Regel in einer offenen Gruppe, mit etwa 3-6 Kinder und Jugendliche im Alter von 7-14 Jahren durchgeführt wird (bei genügend Teilnehmern auch ältere Jugendliche gesondert möglich). Zahlreiche Arbeitsmaterialien, erleichtern nicht nur die Durchführung, sondern machen das Training für die Teilnehmer interessant.

Die folgenden Inhalte sollen hierbei zur Anwendung kommen:

  • Wie finde ich mehr Freundschaften zu Gleichaltrigen?
  • Wie bekomme ich ein besseres Selbstwertgefühl?
  • Wie komme ich besser mit meinen Gefühlen zurecht?
  • Welche Gedanken unterstützen mich mehr, welche weniger, wenn ich etwas verändern möchte?
  • Wie nehme ich mich und wie nehmen mich die anderen wahr?
  • Wie geht es mir in meiner Familie?
  • Wie kann ich meine Probleme innerhalb der Familie in Zukunft für mich zufriedenstellender lösen?

Da nicht jede Gruppe die gleichen Bedürfnisse hat, werden die Module sowohl zeitlich als auch inhaltlich angepasst.

Exkurs für pädagogische oder medizinische Fachleute:

Internalisierende und externalisierende Problematiken bei Kindern und Jugendlichen scheinen sehr unterschiedlich zu sein. Und doch haben die betroffenen Kinder und Jugendliche oft ähnliche Schwierigkeiten:

  • zu viel oder zu wenig Selbstbewusstsein oder Einfühlungsvermögen
  • Wut
  • ganz zurückgezogenes Verhalten

Die Gruppentherapie eng an dem Gruppenprogramm FESKKO angelehnt, vermittelt Kindern und Jugendlichen, die unter einem verminderten Selbstbewusstsein, ADHS, Angst, Depressionen oder gestörtem Sozialverhalten leiden, emotionale, soziale und kognitive Kompetenzen. In den gemischten Gruppen können die einen von den Stärken der anderen profitieren.

Etwa 10 aufeinanderfolgende Sitzungen je 90 Minuten sind im wöchentlichen Abstand für die Module geplant.

Um eine geeignete Gruppenkonstellation entstehen zulassen sind Einzelgespräche im Vorfeld in der Regel erforderlich.

Soziales Kompetenztraining für sozial unsichere oder ängstliche Kinder und Jugendliche

Zweifle nicht
An dem
Der dir sagt
Er hat Angst
Aber hab Angst
Vor dem
Der dir sagt
Er kennt keinen Zweifel

(Erich Fried)

Sozial unsichere Kinder und Jugendliche möchten mit anderen Kindern und Jugendlichen spielen, etwas unternehmen, Freunde finden, trauen sich aber nicht zu fragen oder fühlen sich hierbei unbeholfen. In der Schule wagen sie es nicht, eine Antwort zu geben. Sie stehen abseits und würden doch gerne dazugehören. Schon im Kindergarten fallen sie meist auf. Spätestens in der Grundschule muss interveniert werden, um Angststörungen im Erwachsenenalter vorzubeugen.

Hierzu biete ich ein Trainingsprogramm an, welches ein strukturiertes Vorgehen mit vielfältigen Materialien beinhaltet. Zielgruppe sind Kinder zwischen 8 und 11 Jahren mit leichten bis mittleren Angstproblemen, sozialen Unsicherheiten und wenig Selbstvertrauen. Die Ziele unsere Arbeit werden sein die eigenen Hemmnisse zu ermitteln und einen angemesseneren Umgang mit seinen Schwierigkeiten zu finden. Besonders in diesen Bereichen in kleinen Schritten zu lernen mutiger zu werden, um somit viele neue positive Erfahrungen machen zu können.

Exkurs für pädagogische oder medizinische Fachleute:

Über ca. zwölf Wochen hinweg werden die Bewältigung von Ängsten und soziale Fertigkeiten kindgerecht und kreativ vermittelt.

Das Training ist wie folgt gegliedert:

  • Stunden 1-3: Erkennen und Ausdruck von Emotionen
  • Stunden 4-6: Identifikation und Modifikation negativer Kognitionen
  • Stunden 7-10: konkrete Bewältigung von Angst, Trauer und Aggressionen

Es kommen v.a. kognitiv-verhaltenstherapeutische und heilpädagogische Methoden wie Rollenspiele, Feedback, graduelle Exposition, Punktepläne, Hausaufgaben und gedankliche Umstrukturierung zum Einsatz. Die Gruppengröße liegt bei vier bis sechs Kindern. Das Training ist aber am einzelnen Kind orientiert und bietet auch die Möglichkeit von ergänzenden einzeltherapeutischen Maßnahmen.